Stettiner Haff ein Kurzurlaub in Altwarp

Du magst Fisch? gibt es in Alwarp.

Du magst kurze Wege zum Strand, gibt es in Altwarp.

Nette Leute  gibt es in Altwarp.

Darf es auch Süsswasser sein? Auch das gibt es in Altwarp.

Du willst nicht nur am Strand liegen? Altwarp bietet mehr.

Interessierst du dich auch für Geschichte? Altwarp hat viel zu bieten.

Jetzt fragst du dich sicher „where the f…….. ist Altwarp“?

Der Ort mit knapp 480 Einwohnern liegt am Nordöstlichsten Zipfel von Deutschland. Knapp vor der polnischen Grenze. Am Stettiner- oder auch Oderhaff genannt. Mit 903 Km² das zweitgrösste Haff in Deutschland und wird durch das Oderdelta gebildet.

Blick von Altwarp über das Haff Richtung der polnischen Seite von Usedom.

Das alles ist Süsswasser. Da es aber direkte Anschlüsse zur Ostsee gibt, ist es ca.0.1% Salzwasser.

Die Strände fallen sehr flach ins Wasser ab. nach ca 100 Metern ist es immer noch etwa Knietief. Also auch für Kinder geeignet.

Hier im Hintergrund, eines der zahlreichen sogenannten Kapitänshäuser.

Wie man hier sehen kann, sind die Ferienbungalows sehr nahe am Strand.

Jetzt zu der ersten Frag, ob du Fisch magst. Hier in Altwarp gibt es wohl die leckersten und frischesten Fischbrötchen.

Es gibt noch 8 Berufsfischer, die jeden Morgen frischen Fisch anlanden.

Zander, Haffaal, Hecht und mehr, gibt es frisch oder auch geräuchert.

 

Wenn du nicht nur am Strand liegen willst, gibt es schöne Wege zum wandern.

Zum Beispiel zur sogenannten Binnendüne. Ja Dünen gibt es nicht nur am Meer.

Hier der Ausblick von der Düne nach Neuwarp.

Oder du schaust mal im Wachholdertal vorbei.

Dieser Weg führt uns zum geschichtlichen Teil von Altwarp. 

1939 ist der Wehrmacht eingefallen, dass sie in Altwarp ein Sperrgebiet einrichten wollen. Zu diesem Zweck wurden in Neuwarp, heute Polen, neue Häuser gebaut und die Altwarper Fischer einfach umgesiedelt. 

Wer mehr darüber lesen möchte hier der Link.

https://www.luett-matten-altwarp.de/wissenswertes/

Somit kommen wir zu anderen Highlight´s in und um Altwarp.

Das untere Bid zeigt den Kapitän (rechts) und seiner Frau (mitte). Ich kenne von ihr nur den Spitznamen, den verrate ich aber hier nicht.

 

Dieses Bild entstand beim Ausflug zum Saxophon spielenden Fischer in Rieth.

Klar gab es auch wieder Fisch und dazu:

https://www.luett-matten-altwarp.de/bildergalerie-lebenslauf-mariken/

Der Kutter Lütt Matten, ist das optimale Fahrzeug für Haffrundfahrten.

https://www.luett-matten-altwarp.de/

 

 

 

 

 

 

Low-Key

 

Geheimnissvolle Low-Key Aufnahmen

Low-Key-Aufnahmen werden wohl meist im Studio gemacht. Mit etwas Geschick sind sie natürlich auch mit Available-Light möglich. Low-Key bedeutet nicht, dass die Aufnahme unterbelichtet ist, sondern dass die Belichtung so eingestellt wird, dass die bildwichtigen Teile unterhalb des 18 %igen Helligkeitswerts liegen , auf dem unter normalen Umständen, die Kamera eingestellt ist. Auch bei Low-Key-Aufnahmen darf es Spitzlichter geben, solange sie nicht bildbestimmend sind.

Dieses Bild ist kein Low-Key-Bild. Obwohl es sehr dunkel ist. Dazu sind die Kontraste zu stark. Die Konvertierung in schwarz/weiss, wurde nur vorgenommen, weil das Bild keine für die Bildaussage wesentlichen Farbinformationen enthält. Beschränkung auf das Wesentliche sollte aber keine Ausrede sein, missglückte Farbfotos in S/W umzuwandeln und es zu Kunst zu erklären.

 

 

Dunkle Kleidung ist ein Muss

 

 

35 mm Blende 22 1/100 sek.

Die Beleuchtung ist relativ einfach. Bei dieser Aufnahme wurde ein Strip Light mit Diffusor und einem Wabenvorsatz für weiches Licht verwendet.

Oft wird die Low-Key- Beleuchtung für Akt- und Körperlandschaften verwendet. Wie man bei den nächsten Aufnahmen unschwer erkennen kann.

 

 

Weiche Körperlandschaften modellieren.

Der dunkle Hintergrund enthebt den Fotografen der Sorge um die Freistellung, man erhält eine eine geheimnissvolle Stimmung und kommt mit vergleichsweise wenig Licht aus. Die Kunst beschränkt sich darauf, möglichst weiches Licht zu produzieren, das aber trotzdem gerichtet auf den Körper fällt, um die Formen zu modellieren. Dazu empfiehlt sich wieder das Striplight.

Hier wurde die Einstellung an einer Schaufensterpuppe ausprobiert.

Natürlich klappt das auch bei männlichen Körpern.

 

98 mm f 14 1/125 sek

Der nächste Beitrag handelt dann von High-Key-Beleuchtung und der Erklärung, warum es keine überbelichteten Bilder sind. Am schnellsten kriegt ihr Infos über neue Beitrage, wenn ihr euch in den News Letter anmeldet.

Gruss R.Oberhänsli

Portrait im Workshop

 

Die Teilnehmer

 

 

Nach einer kurzen Einführung in die Technik der Blitzgeräte, ging es dann schon an die  Grundeinstellung.  Zu beginn jedes Shooting setzte ich das sogenannte Hauptlicht. Das Hauptlicht ist die stärkste Lichtquelle im Bild und deshalb für die Bildwirkung am wichtigsten. Hier habe ich einen Normalreflektor mit Wabe verwendet, deshalb das harte gerichtete Licht von Links (Fotografenansicht). Somit haben wir auch schon eine der Grundbeleuchtungen.

Die sogenannte Splitbeleuchtung: Dieser Beleuchtungstil ist sehr speziell und sollte deshalb nur selten verwendet werden. Typischerweise wird nur eine Gesichtshälfte beleuchtet und zwar von einer Lichtquelle im 90 Grad Winkel zum Gesicht. Die Licht abgewandte Seite bleibt völlig unbeleuchtet. Das Gesicht sieht dadurch relativ schmal aus und es entsteht eine dramatische Bildwirkung.

Im zweiten Schritt haben wir dann das Hauptlicht etwas Richtung 45 ° zum Gesicht verschoben . In diesem Fall haben wir das Hauptlicht schräg über das Gesicht gesetzt, was zur Folge hatte, dass wir eine weiter Grundeinstellung in der Portraitfotografie erreicht hatten. 

Die sogenannte Rembrandtbeleuchtung.

Rembrandt Beleuchtung deshalb, weil der Maler diese Art des Licheinfalls in seinen Werken oft verwendet hat. Das Licht kommt von relativ weit oben in 45° rechts oder links über dem Model. Dadurch entsteht das charakteristische Lichtdreieck auf der Licht abgewandten Seite.

Bei dieser Art der Beleuchtung, Short Lighting genannt, sitzt das Hauptlicht auf der schmaleren Seite des Gesicht und diese zeigt von der Kamera weg. Dadurch wirkt das Gesicht schmaler und wohlproponiert. Es ist sicher die gängigste Methode, die nahezu jedem Gesicht schmeichelt.

Verwendet haben wir dazu 2 Blitzgeräte. Das Hauptlicht in der 45° Position links und ein Aufhellblitz an der rechten Seite im 90° Winkel und mit halber Leistung vom Hauptlicht, zum Gesicht.

 

 

Natürlich gibt es zum „Short-Lightnig“ auch ein Gegenstück. Das nennt sich dann „Broad-Lightning“ Bei der „breiten Beleuchtung“ wird die der Kamera zugewandte Gesichtshälfte heller beleuchtet. Das Gesicht wirkt dadurch breiter und flächiger. Bei extrem dünnen hohlwangigen Modellen ist dieser Beleuchtungsstil nützlich und lässt das Gesicht etwas  fülliger wirken.

 

Nun kommt auch noch zu den anderen Blitzen noch ein dritter hinzu und zwar von rechts hinter und über dem Model, als sogenanntes Haar- oder Spitzlicht, was dann noch einen speziellen Glanz ins Haar zaubert.

Zum Schluss noch eine Danke, an alle die an diesem Tag mit im Studio waren. Mein ganz besonderer Dank  gilt Priska Stählin, die den langen Weg auf sich genommen  und geduldig mitgemacht hat.