Workshop von Fashion bis Akt

Wieder einmal war es soweit, im Clubraum des Fotoclubs Donaueschingen fand wieder einmal ein Workshop statt. Vor langer Zeit versprochen und am               23. 0.2019 war es dann soweit. Von 9 angemeldeten Fotografen, haben dann 2 wegen Krankheit abgesagt und 2 weitere sind nicht erschienen. Na ja, so blieb für die anderen mehr Zeit.

Als Model hatte ich #Bellatrix verpflichtet.

https://www.facebook.com/bellatrixmodel/

 

Den Lesern von meinem Blog, ist Sie schon von der Retro Classic in Stuttgart bekannt.

Es war wieder mal volles Programm angesagt. Von Fashion bis Akt war alles dabei. Als Workshopleiter, kommt man eher weniger dazu, Bilder zu machen. Bei so einem straffen Programm, ist wenig Platz für Alleingänge. Wie immer bei meinen Veranstaltungen, wurden 2er Gruppen gebildet. Je ein Fotograf und ein Assi. Danach wurde gewechselt. Viel Augenmerk wurde auf die Komunikation zwischen Model und Fotograf gelegt. Die Komunikation isrt ein Thema, was viele Models bei den Fotografen bemängeln. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten wurde das immer besser. Auch hat unser Model sehr schnell umgesetzt, was von ihr verlangt wurde.

Dieses ist eines von vielen Bildern, das an diesem Workshop zum Thema „Fashion“ von Chris Griessbaber erstellt wurde.

Weitere Bilder von den Teilnehmern, Christian Schleich, Walter Brack, Bernhard Rein und Phillip Sire folgen.

Bild von Walter Braak

 

Bild von Chriss Griesshaber.

Bodypart von Art and Action Studio

Lack und Leder von Art and Action Studio

 

Low-Key

 

Geheimnissvolle Low-Key Aufnahmen

Low-Key-Aufnahmen werden wohl meist im Studio gemacht. Mit etwas Geschick sind sie natürlich auch mit Available-Light möglich. Low-Key bedeutet nicht, dass die Aufnahme unterbelichtet ist, sondern dass die Belichtung so eingestellt wird, dass die bildwichtigen Teile unterhalb des 18 %igen Helligkeitswerts liegen , auf dem unter normalen Umständen, die Kamera eingestellt ist. Auch bei Low-Key-Aufnahmen darf es Spitzlichter geben, solange sie nicht bildbestimmend sind.

Dieses Bild ist kein Low-Key-Bild. Obwohl es sehr dunkel ist. Dazu sind die Kontraste zu stark. Die Konvertierung in schwarz/weiss, wurde nur vorgenommen, weil das Bild keine für die Bildaussage wesentlichen Farbinformationen enthält. Beschränkung auf das Wesentliche sollte aber keine Ausrede sein, missglückte Farbfotos in S/W umzuwandeln und es zu Kunst zu erklären.

 

 

Dunkle Kleidung ist ein Muss

 

 

35 mm Blende 22 1/100 sek.

Die Beleuchtung ist relativ einfach. Bei dieser Aufnahme wurde ein Strip Light mit Diffusor und einem Wabenvorsatz für weiches Licht verwendet.

Oft wird die Low-Key- Beleuchtung für Akt- und Körperlandschaften verwendet. Wie man bei den nächsten Aufnahmen unschwer erkennen kann.

 

 

Weiche Körperlandschaften modellieren.

Der dunkle Hintergrund enthebt den Fotografen der Sorge um die Freistellung, man erhält eine eine geheimnissvolle Stimmung und kommt mit vergleichsweise wenig Licht aus. Die Kunst beschränkt sich darauf, möglichst weiches Licht zu produzieren, das aber trotzdem gerichtet auf den Körper fällt, um die Formen zu modellieren. Dazu empfiehlt sich wieder das Striplight.

Hier wurde die Einstellung an einer Schaufensterpuppe ausprobiert.

Natürlich klappt das auch bei männlichen Körpern.

 

98 mm f 14 1/125 sek

Der nächste Beitrag handelt dann von High-Key-Beleuchtung und der Erklärung, warum es keine überbelichteten Bilder sind. Am schnellsten kriegt ihr Infos über neue Beitrage, wenn ihr euch in den News Letter anmeldet.

Gruss R.Oberhänsli