Studiotechnik

In diesem Blogbeitrag, ziehe ich ein Resümee über ein Wochenende als Betreiber eines Mietstudios

Umgang mit der Studiotechnik.

Jeder Mietstudiobetreiber freut sich, wenn mit den technischen Geräten sorgsam umgegangen wird. Es sollte selbstverständlich sein, dass man mit geliehenen Geräten genau so umgeht, wie wenn es die Eigenen wären. Hier geht es nicht darum, dass die Teile achtlos rumgeworfen werden. Nein, es geht eher darum das Blitzröhren eine beschränkte Lebensdauer haben. Unnötiges Dauerfeuer bei voller Leistung ist sicher nicht nötig.

Aber kommen wir doch mal zum Anfang eines Studioshootings. Beim letzten Mal, musste der Fotograf mindestens 10 Aufnahmen machen, bis er zufrieden mit der Kameraeinstellung war. Da erinnere ich gerne an die Zeit der analogen Fotografie. 36 Bilder und kein Display um die Bilder zu kontrollieren. Es geht nicht nur um die Blitze, auch die Kamera hat nur eine bestimmte Zahl von Auslösungen garantiert. Viel gehen damit sehr sorglos um. Also was ist zu tun?

Gehen wir mal von einem ganz einfachen Portraitshooting aus. Hier ist es eigentlich egal, ob Kopf – oder Ganzkörperportrait.

Der Grundaufbau besteht doch in einem Hauptlicht, Aufhelllicht und bei Bedarf einem Effektlicht.

Jetzt kommt der Moment, in dem das Model in Erscheinung tritt.

Iso 200 Blende 9 1:125 sek Hauptlicht 1 Beautydish frontal, ein Effektlicht hinten links. 75 mm Brennweite. Erstes Bild.

Anhand des hoffentlich vorhandenen Einstelllichtes im Blitz, kann jetzt schon  abgeschätzt werden, wie die Lichtwirkung ist. Wie der aufmerksame Leser sicher schon bemerkt hat, wurde bis jetzt noch kein einziges Bild aufgenommen.

Jetzt kommt ein weiteres Zaubergerät zum Einsatz.

Der Belichtungsmesser:

Ich verwende einen Gossen Digipro F

Das heisst jetzt nicht, dass dieses Gerät von mir empfohlen wird. Es gibt sicher noch verschiedene andere Gerät, die ihren Zweck erfüllen.

Die oben genannten Daten, hat mir der Beli vorgegeben.

 

 

 

 

 

 

Brennweite 105

für diese Aufnahmen wurde der Blitz 4 (x 3 Geräte) mal ausgelöst. Einmal für die Belichtungsmessung und 3 mal für die Aufnahmen.

Genau so verhielt es sich mit den nächsten Aufnahmen.

 

 

 

 

 

 

Brennweite 50 mm                                     Brennweite 105 mm
Brennweite 105 mm

Bel. Vorgabe bei Iso 200 1/125 Blende 1/10

Verwendung fand ein Beautydish von vorne

Bei diesen 6 Aufnahme wurde die Blitze 8 mal ausgelöst und der Auslöser an der Kamera 6 mal. Ohne Belichtungsmesser, mit Testaufnahme und Kontrolle auf dem Display, wären es bestimmt um das 3 bis 4 fache mehr gewesen. Nicht zu vergessen, die Zeitersparniss. Gerade bei eng gestecktem Zeitplan ist die Zeitersparniss nicht zu verachten. Klar kann man die Belichtung im nachhinein korrigieren (PS oä) aber auch da heisst es Zeit ist Geld.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Models #Bellatrix und # Maramoonshine.