Menschenbilder, warum?

Portraits

Als soziales Wesen, interessiere ich mich natürlich für andere Menschen. Ich bin neugierig darauf, mit wem ich es zu tun habe, was ein Mensch erlebt hat und wie er sich gerade fühlt. Gerade deshalb, sind emotionale und charakterisierend Portraits sehr starke Motive.

    

Besonderheite bei uns Menschen ist, dass wir Gefühle nachempfinden können.

Mit anderen Worten: Emotionen sind ansteckend.

Worin liegt die Besonderheit und das Erfolgsrezept guter Portraits?

Der Betrachter sieht ein Foto und empfindet die abgebildete Situation nach, wodurch eine starke Wirkung ensteht.(Kopfkino) Auch ungewöhnlich schöne Gesichter sind gleichermassen ein Genuss für Fotografen und Betrachter.

Nur, ohne echten Ausdruck der Gefühle auf einem Gesicht wirken solche Bilder tot und Langweilig.

Die Gewürze der Portraitfotografie, sind die Emotionen, sie machen die Bilder erst schmackhaft.

Motiv

Ein echtes Lachen einzufangen, gehört wohl zu einer der Königsdisziplinen der Peoplefotografie. Ein Model braucht ein stark ausgeprägtes schauspielerisches Talent damit sie der Aufforderung „Lach doch mal“ nach kommen kann.

Es gibt sie, aber selten.

Nikon D90 F 5,6 105 mm

Blitz SB 900 – 1LW 1/125s als Aufhellblitz

Dieses Model, Selina, war damals sehr jung. Gerade mal 14 Jahre und ihre Mimik kam auf Zuruf.

 

 

 

 

Nikon D90 F6,4 1/125 s Brennweite 85mm

Auch hier, bei Tanita, hat es auf Zuruf funktioniert.

Bei allem anderen gilt es, eine natürlich Emotion hervorzu rufen.

Ich finde, dass ein Portraitfotograf manchmal nichts anderes  als ein Animateur für Emotionen ist.

Zu beginn der Session, sollte  der Fotograf an sich selbst die Frage stellen, ob er versucht , das Wesen des Portraitierten zu durchdringen oder ob er sich auf reine Äusserlichkeiten beschränkt, eventuell sogar im nachhinein eine Beautyretusche durchführt. In diesem Fall, geht es nicht um Beautyfotografie, sondern um möglichst authentische Portraits. Dabei ist nicht eine gespielte Emotion gefragt, sonder eine echte Ausstrahlung.

Einen Draht zum Model aufbauen,

ist dabei die erste Voraussetzung. Existiert dies Voraussetzung nicht, ist selbst ein perfekt ausgeleuchtetes und gepostes Portrait nicht als die Ablichtung einer Schaufensterpuppe- und wenn es sich nicht gerade um ein professionelles Model handelt, kann man dem Gesicht, das genervt sein meist auch deutlich ansehen.

Ohne Verbindung und Vertrauen zwischen Fotograf und Model sind auch stundenlange Fotosessions zum scheitern verurteilt.

Erste Regel deshalb: Versuche herauszufinden, womit das Model sich wohlfühlt.

2. Reden ist wichtig, versuche das Model in ein Gespräch zu verwickeln und sehr schnell wird man sehen, welches die Schokoladenseite ist.

Wird fortgesetzt:

 

 

 

 

 

 

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